Rezept

Pistazien-Tiramisù mit Nocissimo Pistaziencreme

Tiramisù gehört zu den bekanntesten italienischen Desserts. In dieser Variante verfeinert Nocissimo Pistaziencreme die typische Mascarponecreme und sorgt für einen klaren, intensiven Pistaziengeschmack. Die Löffelbiskuits können mit Milch oder – für einen kräftigeren, klassischeren Kontrast – mit abgekühltem Espresso getränkt werden.

Arbeitszeit
25 Min.
Ruhezeit
6 Std.
Schwierigkeit
Einfach
Portionen
6

Zubereitung

  1. Sahne aufschlagen

    Die gut gekühlte Schlagsahne steif, aber nicht körnig schlagen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen.

  2. Eigelbmasse zubereiten

    Eigelb und Zucker etwa vier bis fünf Minuten aufschlagen, bis die Masse deutlich heller und dickcremig ist. Bei Verwendung der optionalen Pasteurisierung mit heißem Zuckersirup nach Hinweis ² vorgehen.

  3. Pistazien-Mascarpone anrühren

    Mascarpone nur kurz glatt rühren. Die Nocissimo Pistaziencreme zunächst mit zwei Esslöffeln Mascarpone homogen verrühren und anschließend behutsam unter den restlichen Mascarpone ziehen. Nicht länger als nötig aufschlagen.

  4. Creme fertigstellen

    Zuerst die Eigelbmasse unter die Pistazien-Mascarpone-Creme rühren. Danach die geschlagene Sahne mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben, damit die eingeschlagene Luft erhalten bleibt.

  5. Löffelbiskuits tränken

    Die kalte Milch oder den vollständig abgekühlten Espresso³ in einen flachen Teller geben. Die Löffelbiskuits jeweils nur sehr kurz eintauchen – besonders Löffelbiskuits ohne feste Zuckerkruste saugen sich schnell voll.

  6. Schichten

    Die Hälfte der Löffelbiskuits dicht nebeneinander in eine geeignete Form legen und mit der Hälfte der Creme bedecken. Mit den übrigen Löffelbiskuits und der restlichen Creme wiederholen.

  7. Kalt stellen

    Das Pistazien-Tiramisù abdecken und mindestens sechs Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen.

  8. Servieren

    Erst unmittelbar vor dem Servieren mit den gehackten Pistazien bestreuen.

Ergänzende Hinweise

¹ Warum Schlagsahne statt Eiweiß?

Viele klassische italienische Tiramisù-Rezepturen werden mit aufgeschlagenem Eiweiß gelockert. Auch in Italien werden Pistazienvarianten häufig mit aufgeschlagener Sahne zubereitet. In unserem Rezept ersetzt sie das Eiweiß vollständig: Der hohe Anteil Nocissimo Pistaziencreme bringt viel natürliches Nussöl in die Mascarponecreme ein und macht deren Fettstruktur weicher. Die aufgeschlagene Sahne gibt dieser Rezeptur die notwendige Stabilität und einen cremigen, luftigen Schmelz

² Pasteurisiertes Eigelb

Für die klassische Zubereitung können sehr frische Eigelb verwendet werden. Wer rohes Eigelb vermeiden möchte, verwendet fertig gekauftes pasteurisiertes Eigelb, sofern erhältlich. Alternativ können die Eigelb mit heißem Zuckersirup pasteurisiert werden: Dafür die im Rezept angegebenen 35 g Zucker mit 12 g Wasser auf 121 °C erhitzen, den heißen Sirup langsam unter ständigem Schlagen zu den Eigelb geben und weiterschlagen, bis die Masse hell, dickcremig und wieder abgekühlt ist. Für Schwangere, Kleinkinder, ältere oder immungeschwächte Personen ist industriell pasteurisiertes Eigelb die sicherste Variante.

³ Milch oder Espresso?

Unser Favorit ist Milch: So bleibt der Pistaziengeschmack klar im Vordergrund und das Dessert erhält einen eigenständigen Charakter. Abgekühlter Espresso funktioniert ebenfalls, setzt jedoch einen kräftigeren Kontrast und rückt das Pistazien-Tiramisù geschmacklich deutlich näher an das klassische Original. Beides funktioniert im gleichen Mengenverhältnis.

@nocissimo

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