Über Nocissimo

Wie aus einer Frage Nocissimo wurde

Ich habe Haselnuss-Schoko-Creme schon immer gern als Brotaufstrich gegessen. Die herkömmlichen Cremes waren meist sehr süß und enthielten oft nur wenig Nuss – aber so kannte man sie eben. Ich war an diesen Geschmack gewöhnt und hinterfragte ihn damals nicht.

Der Pistazienmoment in Italien

Vor einigen Jahren aß ich in Italien eine Colomba – ein traditionelles Ostergebäck – mit Pistaziencreme. In den Bars entdeckte ich außerdem Cornetti mit Pistazienfüllung. Das fand ich sofort spannend, denn im deutschen Handel waren Pistaziencremes damals kaum zu finden.

Ich begann, unterschiedliche Produkte zu probieren und nach Cremes mit einem möglichst hohen Pistazienanteil zu suchen. Viele waren für meinen Geschmack jedoch sehr süß, bestanden teilweise etwa zur Hälfte aus Zucker und enthielten zusätzlich verschiedene Pflanzenöle. Ich wollte eine Creme, bei der stattdessen das eigentliche Pistazienaroma im Mittelpunkt steht.

Die Idee hinter Nocissimo

Als Ingenieur wollte ich verstehen, ob sich eine geschmeidige Pistaziencreme auch ohne Ölzusatz herstellen lässt. Die ersten Versuche im Küchenmixer waren allerdings ernüchternd: Die Pistazienmasse wurde schnell zäh und erreichte nicht die gewünschte feine Konsistenz.

Beim Experimentieren mit anderen Nüssen stellte ich fest, wie unterschiedlich sie sich beim Mahlen verhalten. Daraus entstand die entscheidende Idee: Statt zusätzliches Pflanzenöl einzusetzen, kombinierte ich Pistazien mit sorgfältig ausgewählten Nüssen. Gleichzeitig reduzierte ich den Zucker Schritt für Schritt, bis Geschmack, Süße und Konsistenz ausgewogen waren.

Aus einem Experiment wurde Nocissimo

Als die Rezeptur meinen Vorstellungen entsprach, gab ich die Creme Freunden zum Probieren und verkaufte die ersten Gläser testweise. Das positive Feedback bestärkte mich darin, aus dem Experiment ein richtiges Produkt zu machen.

Parallel dazu begann die Suche nach den besten Nüssen und Kernen für meine Rezepturen. Ich beschäftigte mich intensiv mit Anbaugebieten, Sorten und ihren unterschiedlichen geschmacklichen Eigenschaften.

Mehr über die Herkunft unserer Nüsse und Kerne

Nach den ersten Testverkäufen folgte mit der Steinmühle der nächste große Schritt. Durch die besonders feine und langsame Vermahlung ließ sich die Creme noch geschmeidiger und gleichmäßiger herstellen. Damit war die Grundlage für Nocissimo geschaffen.

Was daraus geblieben ist

Aus der ersten Pistaziencreme sind drei Grundsätze entstanden, nach denen wir bis heute unsere Rezepturen entwickeln.

Hoher Nussanteil

Die jeweilige Nuss soll den Geschmack bestimmen. Deshalb verwenden wir einen möglichst hohen Anteil sorgfältig ausgewählter Nüsse und Kerne.

Ohne Ölzusatz

Textur und Cremigkeit entstehen aus den natürlichen Fetten unserer Zutaten und der passenden Verarbeitung – ohne zugesetzte Pflanzenöle.

Zurückhaltend gesüßt

Zucker soll den Geschmack abrunden, nicht überdecken. Deshalb verwenden wir nur so viel, wie die jeweilige Rezeptur wirklich braucht.

@nocissimo

Wie es weitergeht

Auf Instagram zeigen wir neue Sorten, Einblicke in unsere Herstellung und die nächsten Schritte von Nocissimo.

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